Wir bilden uns für sie weiter!

Deshalb wird es leider vom 25. – 28. Juli 2019 keine tierärztliche Sprechstunde geben. Medikamente und Futter können wie gewohnt während der Sprechzeiten gekauft werden.

Mit herzlichen Grüßen,

Ihre Kleintierpraxis Dr. Jacob

Urlaubszeit mit Haustieren – was man beachten sollte

Es beginnt die Zeit der großen Ferien und Urlaube und viele haben bereits eine Reise gebucht und bereiten sich auf ihre Auszeit vor. Dabei ist es sicher mindestens genauso aufwendig für seine Haustiere zu dieser Zeit zu sorgen, wie für sich selbst alles zu organisieren. Dabei muss man sich bereits zu Beginn entscheiden, ob das eigene Haustier die Reise in den Urlaub mit antritt, oder eben nicht.

Für all diejenigen, die Ihre Tiere mit in den Urlaub nehmen wollen und können, stehen einige Vorbereitungen an. Grundsätzlich sollte man sich über die Einreisebestimmungen des Ziellandes im Klaren sein. Vor allem, wenn Drittländer bereist oder allein schon durchfahren werden, kann es notwendig sein schon Wochen vorher Untersuchungen durchführen zu lassen. Über die genauen Einreisebestimmungen informiert die Webseite www.petsontour.de, im Zweifelsfall kann man genauere Informationen auch auf den Internetseiten der Auswärtigen Ämter der jeweiligen Länder erfragen.

Für eine Reise durch die EU sind die Reisebestimmungen vergleichsweise einfach und überschaubar. In allen Ländern wird ein gültiger EU-Heimtierpass und eine gültige Tollwutimpfung gefordert. Manche Länder verlangen zusätzlich eine kurz vor Abreise durchgeführte Wurmkur. Sollten Sie sich unsicher sein, machen Sie einen Termin in unserer Praxis und wir checken Ihre Unterlagen auf Vollständigkeit. Beachten Sie bitte, diesen Termin mit entsprechend Vorlauf zu planen, falls Unterlagen, Untersuchungen oder Impfungen fehlen sollten. Im Allgemeinen empfehlen wir folgende Zeitrahmen:

Reisen in der EU -> spätestens 3 Wochen vor Abreise

Reisen in Drittländer -> spätestens 12 Wochen vor Abreise

Des Weiteren ist es wichtig den Transport gut vorzubereiten. Vor allem längere Flug-, Auto-, Schiffs-, oder Bahnreisen verlangen zum Teil einiges an Vorbereitung für den Tierhalter ab. Während man mit seinem Hund unproblematisch an einer Raststätte halten kann, um ihn sich lösen zu lassen, wird das Ganze mit Katzen schon schwieriger. Hierfür sollte man auf längeren Reisen mobile Katzenklos einplanen und seine Katze auch entsprechend daran gewöhnen. Gerade bei warmen Temperaturen ist es außerdem wichtig darauf zu achten, dass die Tiere ausreichend Wasser zur Verfügung haben und dieses auch trinken. Tiere, die extrem gestresst sind, weil sie lange Reisen und Transportboxen nicht gewohnt sind, können schnell die Futter- und Wasseraufnahme verweigern. Daher ist es wichtig die Tiere gut vorzubereiten und eventuell auf einem kleinen Ausflug zu üben.

Sollten Sie ihr Tier nicht mitnehmen können, müssen Sie rechtzeitig eine Betreuung daheim organisieren. Vor allem zur Ferienzeit sind viele Tierpensionen und Tiersitter sehr schnell ausgebucht. Ob sie ihr Tier privat zu Hause versorgen lassen, oder es in eine Tierpension geben, hängt sehr vom Charakter des Tieres ab. Beachten Sie jedoch auch hier, dass Tierpensionen häufig einen gültigen Impfschutz gegen die gängigen Infektionskrankheiten, sowie eine aktuelle Entwurmung und bestehende Flohprophylaxe fordern. All dies sollte rechtzeitig vorbereitet werden, damit später keine bösen Überraschungen auf Sie zukommen.

Sollten Sie unsicher sein, lassen Sie sich bei uns einen Termin geben und wir beraten Sie welche Unterbringung für ihr Tier am sinnvollsten erscheint.

Impfen für Afrika – wir machen mit!

Aktionswoche für Tierärzte ohne Grenzen e.V. vom 06. – 12. Mai 2019

 

Anlässlich des 25-jährigen Jubiläums von Impfen für Afrika findet in diesem Jahr eine gesamte Woche statt, in der die Hälfte der Impfeinnahmen an den Verein Tierärzte ohne Grenzen e.V. gespendet werden. Schon seit über 10 Jahre nehmen wir an dieser Aktion teil und sind auch dieses Jahr wieder dabei.

Ihre Haustiere werden in dieser Woche wie gewohnt bei uns geimpft. Die Spende erfolgt ausschließlich durch unsere Praxis, an den Kosten ändert sich für sie nichts. Wenn Sie allerdings selber gern für diese Aktion spenden möchten, finden Sie bei uns alle notwendigen Infomaterialien.

Mit den Spendeneinnahmen werden in Impfprojekte in Kenia finanziert. Während Tollwut hierzulande als ausgerottet gilt, sterben andernorts auf der Welt ca. 60.000 Menschen jährlich an Tollwut, 95% davon in Afrika und Asien. Die Infektion geschieht in der Regel über Hundebisse, ein Großteil der Betroffenen sind noch Kinder. Die Spenden der diesjährigen Aktion werden für Tollwutimpfungen bei Hunden in Nairobi und umliegenden ländlichen Gebieten verwendet. 70% aller Hunde in diesen Gebieten sollen über einen Zeitraum von 3 Jahren geimpft werden. Zusätzlich möchte der Verein Tierärzte ohne Grenzen e.V. Aufklärungsarbeit leisten und für die Risiken im Umgang mit Tollwut sensibilisieren.

Wenn Sie uns unterstützen möchten, dann kommen Sie vom 06. – 12. Mai zu ihrer jährlichen Impfung und wir spenden!

 

Tierkrankenversicherung

Hin und wieder werden wir in der Praxis darauf angesprochen, ob sich eine Tierkrankenversicherung lohnt. Deshalb möchten wir mit diesem Beitrag einen kleinen Überblick verschaffen, welche Arten von Tierkrankenversicherungen es gibt und für wen sich der Abschluss einer solchen lohnt.

Grundsätzlich kann man mittlerweile fast jedes Haustier versichern lassen. Einige Versicherungen bieten neben Tarifen für Hund und Katzen auch Angebote für Kaninchen, Meerschweinchen und Chinchilla an. Versicherungen für Vögel und Reptilien wurden zum Zeitpunkt unserer Recherche nicht angeboten.

Prinzipiell lohnt sich eine Tierkrankenversicherung für jeden, der nicht im Notfall spontan einen vierstelligen Betrag übrig hat. Obwohl das Preisniveau in unserer Region verglichen mit dem Bundesdurchschnitt noch recht niedrig ist kann ein Autounfall, ein Kreuzbandriss, oder eine Stoffwechselerkrankung schnell enorme Tierarztrechnungen verursachen.

Die großen Versicherungen bieten mittlerweile eine Vielzahl von Tarifen an. Am günstigsten sind OP-Versicherungen, die Sie für den Fall absichern, dass Ihr Haustier aufgrund von Krankheit operiert werden muss. An dieser Stelle ist Vorsicht geboten, da diese Versicherungen operative Eingriffe wie Kastrationen beispielsweise nicht mit übernehmen. Hier lohnt es sich, die Vertragsbedingungen genau zu studieren. OP-Versicherungen übernehmen in aller Regel nicht nur die Kosten für eine Operation, sondern auch den stationären Aufenthalt und die notwendigen Nachbehandlungen.

Man sollte allerdings bedenken, dass auch Innere Erkrankungen, beispielsweise Herzerkrankungen oder Stoffwechselerkrankungen, wie Diabetes mellitus, sehr schnell sehr teuer werden können und nicht durch eine OP-Versicherung gedeckt sind.

Hierfür  gibt es umfassende Vollversicherungen, die einen Großteil aller tierärztlichen Behandlungen abdecken. Die meisten von Ihnen beinhalten auch ein jährliches Kontingent für prophylaktische Behandlungen, wie Impfungen und Wurmkuren. Hier lohnt es sich zu vergleichen und die Tarife auf die eigenen Bedürfnisse zu analysieren.

Beiträge für eine OP-Versicherung für Hunde liegen im Bereich von 9 – 33€ monatlich (Katze 6 – 19€), während eine Vollversicherung im Bereich von 25 – 70€ liegt (Katze 14 – 40€). Die weite Streuung ergibt sich unter anderem auch aus den unterschiedlichen Tarifen für große und kleine, bzw. Mischlings- und Rassehunde (und –katzen).

Sie sollten darauf achten, dass Ihre Versicherung Kosten bis zum 3-fachen Gebührensatz der Tierärztlichen Gebührenordnung abdeckt. Auch wenn bei uns noch nicht üblich, können Ihnen diese Sätze sehr schnell begegnen, wenn Sie mit ihrem Haustier im Urlaub in den Bergen oder am Meer im Notdienst einen Tierarzt besuchen müssen.

Da bisher nur wenige unsere Kunden eine Tierkrankenversicherung abgeschlossen haben, können wir nur sehr bedingt Empfehlungen aussprechen. Hier lohnt sich sicher die Recherche auf Verbraucherportalen oder die Beratung durch einen unabhängigen Versicherungsmakler.

Herbstzeit ist Igelzeit!

Der lange und heiße Sommer und die anhaltende Trockenheit im Herbst machen Igeln dieses Jahr ganz besonders zu schaffen. Daher kann es immer wieder vorkommen, dass man unterwegs auf einen Igel trifft und sollte deshalb gut informiert sein, wie man sich am besten verhält

Grundsätzlich gelten Igel laut Bundesnaturschutzgesetz zu den besonders schützenswerten Arten und dürfen deshalb nicht der Natur entnommen werden.  Eine Ausnahme stellen kranke Tiere, oder solche die zu schwach sind allein überwintern zu können, dar.

Die Webseite www.igel-in-bayern.de informiert anschaulich darüber, woran man erkennt ob und wann ein Igel aus der Natur entnommen werden darf und sollte und wann nicht.

Sollten Sie einen Igel finden, der Hilfe benötigt, sorgen Sie zuerst dafür, dass er es warm hat, bevor Sie weitere Schritte einleiten. Verletzte Igel müssen grundsätzlich dem Tierarzt vorgestellt werden. Geschwächte oder zu kleine  Igel können auch daheim, oder in einer professionellen Igelauffangstation gepäppelt werden.

Wenn Sie einen Igel bei sich daheim päppeln, oder überwintern lassen möchten finden Sie auf der Webseite des Vereins Pro Igel e.v. eine Vielzahl von Infomaterial über die richtige Unterbringung, Fütterung und Pflege von hilfsbedürftigen Igeln.

Wenn Sie generell Ihren Garten igelfreundlicher gestalten wollen, werden Sie hier ebenfalls fündig.

Haben Sie Fragen, oder sind sich unsicher wie sich richtig verhalten sollen? Rufen Sie uns an, wir helfen gerne weiter!

Ihre Kleintierpraxis Dr. med. vet. Jacob

Bluthochdruck bei Katzen – der stille Killer

Bluthochdruck (Hypertension) tritt bei 1 von 6 Katzen auf, die älter als 7 Jahre sind. Er kann bei Katzen, ähnlich wie beim Menschen, lange Zeit unsichtbar bleiben. Es gibt keine typischen äußeren Anzeichen für diese Krankheit, die somit lange unentdeckt bleiben kann. Wenn der Blutdruck einer Katze dauerhaft über 160mmHg liegt spricht man von Bluthochdruck.

Bluthochdruck schädigt verschiedene Organe wie Augen, Nieren, Herz und Gehirn. Starker Bluthochdruck kann bei der Katze zu einer Ablösung der Netzhaut und somit zur Erblindung führen.

Was kann man tun?

  • regelmäßige Blutdruckmessungen bei Katzen über 7 Jahren
  • mindestens 1x jährliche Kontrolle des Blutdrucks bei allen Katzen mit Nieren- oder Schilddrüsenprobleme

Die Blutdruckmessung ist für die Katze nicht schmerzhaft. Sie erfolgt mit einer aufblasbaren Manschette an Gliedmaßen oder Schwanz. Bluthochdruck bei der Katze ist nicht heilbar, aber behandelbar.

Fragen Sie uns bei Ihrem nächsten Besuch!

Willkommen!

Herzlich Willkommen auf der neuen Webseite der Kleintierpraxis Jacob!

Nachdem unsere letzte Webseite durch einen Hackerangriff zerstört wurde, haben wir uns Zeit genommen und sind nun über unsere neue Webseite wieder erreichbar.

Auf unsere Webseite finden Sie zukünftig aktuelle Neuigkeiten zu Haustieren, unsere Praxis und natürlich wie gewohnt den aktuellen Notdienst.

Viel Spaß!