Impfen für Afrika 2021 – Wir sind wieder dabei!

Dieses Jahr findet das Impfen für Afrika Projekt wieder wie gewohnt in der ersten Maiwoche statt. Wir nehmen auch dieses Jahr gern wieder teil und möchten unsere Kunden darauf hinweisen, dass

der Erlös aller Impfungen in der Woche vom 03. – 07. Mai 2021

an das Projekt „Impfen für Afrika“ von Tierärzte ohne Grenzen e.V. gespendet werden.

Wer sich gern näher über die Projekte informieren möchte findet alle Informationen unter:

www.togev.de/impfen-fuer-afrika.de

Von Bienen und Blumen

Keine Angst, das wird keine Nachhilfestunde in Aufklärung.Wir gehen davon aus, dass unsere Kundschaft darüber Bescheid weiß, wo die kleinen Hundewelpen herkommen. Da wir aber mitbekommen, dass das Thema „Züchten“ für einen immer gößer werdenden Teil unserer Kundschaft eine Rolle spielt und weil wir denken, dass möglicherweise noch nicht alle wissen, wann und wo man dabei einen Tierarzt brauchen kann -oder auch nicht-, wollen wir uns gern diesem Teilaspekt ein bisschen näher widmen.

Am Anfang war die Blüte

Gehen wir mal davon aus, sie besitzen eine Hündin oder eine Katze und beschließen, dass dieses Tier nun einmal in ihrem Leben (oder zukünftig öfters) Welpen haben soll. Die Gründe dafür, können so unterschiedlich sein, dass wir hier nicht näher ins Detail gehen wollen. Und auch unabhängig von ihren Beweggründen, wäre dies bereits der erste Anlass einen Tierarzt aufzusuchen und die Frage der Zuchttauglichkeit zu klären. Je nachdem wie ausführlich man untersuchen möchte, reicht diese Zuchttauglichkeitsuntersuchung hin von einer Beratung über eine Allgemeine Untersuchung zur Feststellung körperlicher Fitness und Wesenseignung, bis hin zu aufwendigen Röntgen- und Blutuntersuchung zur Feststellung von genetisch bedingten und vererbbaren Krankheiten.

Und dann war da noch die Biene

Wie sich sicher denken können, wird ein weibliches Tier allein nicht ausreichen. Gehen wir mal davon aus, sie haben sich für einen entsprechenden Rüden oder Kater entschieden und auch dieses Tier wurde einer Zuchttauglichkeitsuntersuchung unterzogen, steht dem Glück ja nun nichts mehr im Weg. Je nachdem allerdings, ob der auserwählte Herr sich bei Ihnen daheim, in der näheren Umgebung oder womöglich einige hundert Kilometer entfernt aufhält, macht es durchaus Sinn sich über den richtigen Zeitpunkt der Bedeckung Gedanken zu machen. Zumindestens für Hündinnen ist es möglich über eine Blutentnahme den Progesteronspiegel zu bestimmen und somit den optimalen Deckzeitpunkt zu finden. Statistisch gesehen, führt eine Bedeckung zum optimalen Zeitpunkt zu mehr Welpen.

Und dann kam die Frucht

Nun möchte man natürlich gern lieber früher als später wissen, ob der Akt geglückt ist und sie sich bald auf Nachwuchs einstellen können. Es gibt mehrere Möglichkeiten eine Trächtigkeit nachzuweisen:

Palpation

Bei schlanken Tieren kann man bei der Katze schon ab dem 15. – 17. Tag, beim Hund vom 20. – 30. Tag Föten in der Gebärmutter ertasten. Dies kann aber durch kleine Würfe oder eventuelle Fetteinlagerungen des Muttertieres erschwert werden.

Ultraschall

Diese Untersuchung ist schon weitaus genauer und kann bei der Katze ab dem 20. Tag, bei der Hündin ein kleiner wenig später ab dem 21. – 25. Tag durchgeführt werden. Eine Aussage über die Anzahl der Welpen kann allerdings mittels Ultraschall nicht sicher festgestellt werden

Röntgen

Ab dem 42. Tag können bei beiden Tierarten die Skelette der Welpen mittels Röntgen festgestellt werden. Dies gibt Ihnen eine wertvolle Information darüber mit wievielen Welpen sie rechnen müssen, oder ob sie eventuell eine kompliziertere Einlingsgeburt erwartet.

Blutuntersuchung

Bei der Hündin kann man außerdem noch mittels Blutuntersuchung ab der 4. Woche den Relaxinspiegel bestimmen. Allerdings ist nur ein hoher Wert beweisend für eine Trächtigkeit. Niedrige Werte können auch bei kleinen Würfen vorkommen und schließen eine Trächtigkeit nicht aus.

Hege und Pflege

Auch während der Trächtigkeit hat man die Möglichkeit das Gedeihen der Welpen so gut es geht zu unterstützen. Um beispielsweise Unfruchtbarkeiten oder infektiöses Welpensterben durch Herpesviren bei Hunden zu verhindern, kann man seine Hündin während der Trächtigkeit gegen Herpes impfen lassen. Parasiten setzen den Welpen zwar meist erst nach der Geburt zu. Damit Sie dies aber gar nicht erst tun können, muss vor allem bei Hunden bereits vor der Geburt gehandelt werden. Larven bestimmter Parasiten wandern nämich im Körper der Hündin in die Milchdrüse und werden dann auf die Welpen beim Säugen übertragen. Daher sollte auch eine tragende Hündin prophylaktisch entwurmt werden.

Und irgendwann dann ist die Frucht reif

Die Geburt ist am Ende der wohl stressigste Teil bei allen Beteiligten. Vor allem, wenn das eigene Tier zum ersten Mal Welpen bekommt und man noch nicht abschätzen kann, ob sie das allein schafft und sich am Ende auch gut um ihre Welpen kümmern wird. Das allerwichtigste in diesem Moment ist RUHE BEWAHREN. Das Tier braucht in diesem Moment mehr als alles andere einen geschützten Rückzugsort und viel Ruhe, um im Geburtsvorgang nicht gestört zu werden. Einen Tierarzt sollten sie nur dann kontaktieren, wenn

  • ihr Tier ein schlechtes Allgemeinbefinden zeigt und ihre Temperatur über 39,5°C liegt
  • der Deckakt schon länger als 69 Tage her ist
  • das Tier unnatürlichen Ausfluss hat (sehr starke Blutungen, eintriger Ausfluss, grüner Ausfluss schon vor dem ersten Welpen)
  • wenn zwischen 2 Welpen mehr als 4 Stunden Zeit vergehen
  • wenn die Geburt des ersten Welpen schon länger als 12 Stunden her ist und noch nicht alle Welpen geboren wurden.

In all diesen Momenten handelt es sich um Notfälle. In jedem Fall macht es Sinn, sich bereits vorher mit dem Tierarzt Ihres Vertrauens abzusprechen und eine Regelung zu treffen, wen Sie im Notfall kontaktieren können.

In diesem Sinne konnten wir Ihnen hoffentlich einen kleinen Einblick geben, woran man alles denken sollte, wenn man plant mit dem eigenen Haustier zu züchten.

Wir wünschen Ihnen eine sonnige Frühlingszeit,

Ihre Kleintierpraxis Dr. Jacob

Wintereinbruch in Thüringen – Was bedeutet das für mein Haustier?

Da wir uns aktuell auf einen Schnee- und Kälteeinbruch vorbereiten, der ausnahmsweise länger als 2 Tage dauern wird, möchten wir gern darüber informieren, was Schnee und Kälte eigentlich für unsere Haustiere bedeuten.

Grundsätzlich ist Schnee etwas wunderschönes und Millionen von YouTube-Videos beweisen, dass die meisten unsere Haustiere ähnliche Freude empfinden wie auch wir Menschen. Es gibt nur ein paar Dinge zu beachten, damit der gemeinsame Winterspaß nicht zur unangenehmen Überraschung wird.

1.) Unsere Haustiere haben keine Jacken!

Es klingt banal und witzig -schließlich haben unsere Begleiter in den meisten Fällen ein schönes dickes Fell- aber ab einer gewissen Wetterlage hilft auch das nicht mehr. Vor allem Hunde und Katzen, die hauptsächlich im Haus gehalten werden, sind tatsächlich einen ähnlichen Temperaturbereich gewöhnt wie wir auch. Und wir würden ja bei diesem Wetter auch nicht ohne Jacke rausgehen. Sicherlich macht die Kälte nicht jedem Hund und jeder Katze etwas aus, vor allem nicht wenn sie draußen in Bewegung sind. Aber ein paar Dinge gibt es doch zu beachten:

Sollte ihr Hund schon etwas älter sein, oder aus anderen Gründen bereits Probleme mit der Bewegung haben, sollten Sie dringend auf ausreichend Wärme achten. Ein Hund, der eh schon nicht mehr ganz beweglich ist, kann sich selbst schlechter durch Bewegung wärmen und wird zu allem Überfluss zittern und sich verkrampfen. Man kann sich vorstellen, dass das einer Vorerkrankung nicht zuträglich ist. Um noch kurz bei den Hunden zu bleiben, sollte man auch bedenken, dass junge Hunde einen größeren Wärmebedarf haben. Selbst Welpen robuster Rassen dürfen bei diesem Wetter mal eingepackt werden. Somit beugen Sie den klassischen „Kinderkrankheiten“, wie Blasenentzündungen oder leichten Atemwegsinfekten vor.

Aber auch Freigängerkatzen sollte man nicht ganz aus den Augen lassen. Vor allem solche, die nicht durch einen Katzenklappe oder ein offenes Kellerfenster freien Zugang zum Haus haben, sollten nicht unkontrolliert rausgelassen werden. Eine Nacht bei -15 Grad unter freiem Himmel, lässt auch den härtesten Stubentiger bibbern. Stellen Sie lieber im Haus ein zusätzliches Katzenklo auf, damit ihre Katze im Zweifelsfall gar nicht raus muss, wenn Sie nicht möchte.

2) Unsere Haustiere haben auch keine Stiefel!

Dies ist vermutlich eher ein Problem für Hundehalter, sollte jedoch nicht außer Acht gelassen werden. Im Winter gibt es zwei große Probleme für „nackte“ Hundefüße:

Eis: Umso mehr Fell sich an den Füßen unserer Hunde befindet, desto mehr Schnee bleibt daran kleben. Dieser Schnee schmilzt durch die Körperwärme und gefriert dann wieder durch den Bodenkontakt zu kleinen Eisklumpen. Je nachdem wie lange man mit dem Hund draußen ist, können diese Eisklumpen eine erstaunliche Größe annehmen und sehr schmerzhaft werden.

Streusalz: Der nächste große Übeltäter im Winter ist Streusalz, vor allem wenn er mit Split vermischt ist. Trockenen Füßen macht dieses Salz gar nicht unbedingt etwas aus. Aber dadurch, dass die Füße der Hunde im Winter immer nass sind, ist die Haut aufgeweicht und leicht anfällig. Häufig wird Salz in Mengen gestreut, dass die Salzkörner weiter auf der Straße liegen. Sind diese noch mit Split vermischt, ergibt Sie eine scharfkantige Mischung, die Risse und Kratzer am Hundefuß verursacht.  Und wie sich Salz auf offenen Wunden anfühlt, muss vermutlich nicht erklärt werden.

Was kann man tun?

Da man in diesem Fall keine Möglichkeit hat auszuweichen -entweder man hat die Eisklumpen im Schnee oder das Salz auf geräumten Wegen- hilft nur Vor- und Nachsorge. Vor allem Hunde mit viel Fell an den Pfoten, sollten dieses ein wenig getrimmt bekommen. Zusätzlich kann man vor dem Gassigehen die Füße mit Vaseline oder Melkfett einschmieren. Es bildet eine Schutzschicht am Fuß, die verhindert, dass die Füße gar so schnell einweichen. Außerdem macht es Sinn, die Füße nach dem Gassigehen gründlich zu reinigen und gegebenenfalls abzuduschen.

3.) Verhindern Sie die Aufnahme von Schnee und Streusalz

Auch dies ist eher ein Problem für Hundehalter. Viele Hunde empfinden einen riesen Spaß dabei mit geöffnetem Maul wie ein Schneepflug durch den Schnee zu jagen. Aber was wie ein harmloser Spaß daherkommt, kann durchaus unschöne Folgen haben. Die Schleimhaut im Magen reagiert nämlich äußerst empfindlich auf eine Zufuhr von zuviel eiskaltem Material. Häufig Symptome sind Übelkeit, Inappetenz und Erbrechen, manchmal auch begleitet von Durchfall.

Richtig gefährlich allerdings wird es bei der Aufnahme von Streusalz, entweder draußen oder später daheim, wenn Hunde ihre Pfoten ablecken. Das Streusalz greift die Schleimhäute im Magen-Darm-Trakt an und führt zu massivem Erbrechen, Durchfall und damit verbundenen Schmerzen.

Um sich diesen Ärger zu sparen, achten Sie darauf, dass ihr Hund beim Spazierengehen nicht allzuviel Schnee frisst und waschen Sie die Füße nach dem Spazierengehen ab.

4.) Eisflächen

Auch wenn es die nächsten Tage knackig kalt wird, sind die Eisflächen derzeit keinesfalls belastbar und durch die aufliegende Schneedecke können Sie von außen in keinster Weise abschätzen, ob eine Eisfläche stabil ist oder nicht. Verhindern Sie, dass ihr Hund oder ihre Katze draußen oder im Garten auf die Idee kommt, über Eisdecken zu laufen. Eine Rettungsaktion würde Sie selbst in große Gefahr bringen.

5.) Haustiere, die im Garten leben

Vergessen Sie natürlich nicht, ihre Haustiere, die ohnehin draußen leben. Auch wenn denen die Kälte per se nichts ausmacht, sollten Sie dafür sorgen, dass Stallungen und Zwinger schneefrei bleiben. Außerdem schadet es nicht eine zusätzliche Isolierung oder Wärmequelle zur Verfügung zu stellen. Und beachten Sie auch, dass immer frisches Wasser vorhanden ist. Vor allem bei starken Minustemperaturen frieren Tränken sehr schnell ein und müssen entweder gewärmt oder mehrmals täglich getauscht werden.

 

Wenn Sie diese Dinge beachten, steht den Winterfreuden allerdings nichts mehr im Weg. Verhalten Sie sich umsichtig und genießen Sie die weiße Landschaft so gut sie können.

Ihre Kleintierpraxis Dr. Jacob

NEUE REGELN WÄHREND DES LOCKDOWN

Werte Kundschaft,

damit die Praxis auch während der verschärften Infektionslage weiter offen bleiben kann und Sie bei ihrem Tierarztbesuch sicher sind, möchten wir Sie bitten folgende Regeln zu beachten:

1.) Die Praxis darf nur mit einem korrekt getragenen Mund-Nasen-Schutz betreten werden

Sollte Ihnen ein Tragen der Maske aus gesundheitlichen Gründen nicht möglich sein, geben Sie uns bitte Bescheid. Wir nehmen Ihnen ihr Tier gern ab und Sie können währenddessen warten.

2.) Nur eine Person darf das Tier in den Behandlungsraum begleiten

Am Behandlungstisch kommen wir uns zwangsweise etwas näher als es optimal ist. Wenn Ihnen dabei nicht wohl ist, sprechen Sie uns an. Unsere Helfer können gern ihr Tier halten, während sie im Behandlungsraum mit ausreichend Platz nehmen können.

3.) Nehmen Sie Rücksicht und passen Sie aufeinander auf

Wir geben unser Möglichstes unseren Praxisbetrieb soweit wie möglich normal stattfinden zu lassen. Wir möchten Sie trotzdem bitten, genügend Abstand zu anderen Menschen zu halten und ausreichend Geduld und Zeit mitzubringen. Unsere Rezeption ist das Nadelöhr unserer Praxis, dort kann immer nur ein Mensch stehen. Bitte haben Sie Nachsicht, wenn es sich dort einmal staut.

Umstellung auf Terminsprechstunde

Aufgrund der aktuellen Situation möchten wir unserer Kundschaft ab sofort eine Terminsprechstunde anbieten. Wir wollen damit zu Ihrer eigenen Sicherheit längere Wartezeiten verhindern.

Wir werden selbstverständlich niemanden wegschicken der die Praxis betritt, möchten Sie jedoch vorsorglich bitten vor ihrem Besuch telefonisch einen Termin zu vereinbaren.

Sollten Sie des Weiteren Bedenken haben, zögern Sie bitte nicht uns anzusprechen. Wir wollen trotz aller Umstände für Sie wie gewohnt da sein und unseren Patienten eine bestmögliche Behandlung anbieten.

Bleiben Sie gesund und passen Sie auf sich auf!

Ihr Team der Kleintierpraxis Dr. Jacob

Der tierärztliche Notdienst – diese Änderungen kommen auf uns zu!

Wie bereits schon häufiger in den Medien berichtet, werden sich in diesem Jahr – vermutlich bereits ab Februar- die Rahmenbedingungen des tierärztlichen Notdienstes ändern. Da in diesem Zusammenhang einige Unsicherheiten entstanden sind, möchten wir Sie darüber aufklären, welche Änderungen Sie konkret in unserer Praxis erwarten müssen.

Hintergrund des neuen Gesetzes ist, dass bundesweit immer mehr und größere Lücken in der tierärztlichen Notversorgung enstehen. Die Gründe dafür sind strengere Regeln im Arbeitszeitgesetz, das Zusammenbrechen einzelner Notdienstringe und damit einhergehend die Mehrbelastungen auf bestehende Notdienstringe und Kliniken und Unsicherheiten von Seiten der Tierbesitzer, worum es sich nun tatsächlich um einen Notfall handelt oder nicht.

Grundsätzliche Änderungen in der Organisation des Notdienstes sind:

NOTDIENSTZEITEN
Unter der Woche beginnt der Notdienst um 18 Uhr abends und endet am nächsten Morgen um acht Uhr, der Notdienst am Wochenende beginnt freitags um 18 Uhr und endet montags um 8 Uhr.

NOTDIENSTGEBÜHREN
Ab sofort muss  im Notdienst eine Notdienstgebühr erhoben werden. Diese beträgt 50€ netto, sprich 59,50€. Zusätzlich muss mindestens mit dem doppelten Gebührensatz abgerechnet werden. Eine Abrechnung bis zum 4-fachen des Gebührensatzes ist möglich. Hier finden sie nähere Informationen zur tierärztlichen Gebührenordnung (GOT) von Bundestierärztekammer.

Von den Zeiten und den erhöhten Gebühren sind Sprechzeiten grundsätzlich ausgenommen. Während unseren regulären Sprechzeiten kommen keine erhöhten Gebühren auf sie zu.

Nichtsdestotrotz muss man sich darauf einstellen, dass Behandlungen im Notdienst sehr bald deutlich teurer werden. Um bei einem Notfall nicht zwischen schneller Hilfe und finanzieller Notlage entscheiden zu müssen, möchten wir an dieser Stelle noch einmal auf unseren Beitrag zum Thema Tierkrankenversicherung verweisen.

Darüber wie man einen Notfall erkennt und von einer weniger schlimmen Erkrankung unterscheidet wird in den nächsten Wochen ein neuer Artikel erscheinen.

Bis dahin wünschen wir Ihnen allzeit gesunde Haustiere!

Ihr Team von der Kleintierpraxis Dr. Jacob

 

Jetzt für Silvester vorsorgen!

Denken Sie daran, sich rechtzeitig mit Medikamenten für Silvester vorzusorgen. Vor allem, wenn man seinen Lieblingen auf sanfte Weise mit pflanzlichen Präparaten durch die Neujahrszeit helfen möchte kann es notwendig sein schon ein im Voraus mit der Medikamenteneingaben anzufangen. Wenn Sie sich nicht sicher sind, ob und wie sie ihrem Tier helfen können, beraten wir Sie gerne.

Wie schütze ich mein Haustier vor Sonnenbrand?

In einem Interview klärt Dr. Jacob auf, welcher Gefahren von Sonnenbrand bei Tieren ausgehen und wie man seine Lieblinge schützen kann.

Der Originalartikel vom Mitteldeutschen Rundfunk kann hier nachgelesen werden:

Wie schütze ich mein Tier vor Sonnenbrand?

Wenn die nächste Hitzewelle über Thüringen rollt, holen sich nicht nur unvorsichtige Menschen schnell einen Sonnenbrand, auch Haustiere sind gefährdet. Die Folgen können dramatisch sein, im schlimmsten Fall drohen Amputationen. Hier beantworten wir die wichtigsten Fragen, wie Tierbesitzer ihre Hunde und Katzen am besten schützen.

von Michael Frömmert

Sommer, Sonne, Sonnenbrand? An heißen Tagen verbrennen sich unvorsichtige Menschen schnell die Haut. Doch nicht nur für Frauchen und Herrchen kann es gefährlich werden, wenn die UV-Strahlung der Sonne die Zellen schädigt: Auch Haustiere können sich einen Sonnenbrand holen – unter Umständen mit schwerwiegenden Folgen.

Es gebe zwar keinen Grund zur Panik, sagt Dorith Jacob, Vizepräsidentin der Landestierärztekammer Thüringen. Haustiere würden vergleichsweise selten wegen Sonnenbrandes behandelt, berichtet die Veterinärmedizinerin, die selbst eine Praxis in Pößneck (Saale-Orla-Kreis) betreibt. Dennoch rät die Ärztin zur Vorsicht: Tierbesitzer sollten darauf achten, ob ihre Schützlinge möglicherweise besonders empfindlich sind.

Welche Folgen kann ein Sonnenbrand für Haustiere haben?

„Exzessives Sonnenbaden schädigt die Haut auch bei Tieren“, warnt Jacob. Der Sonnenbrand könne zunächst zu akuten Entzündungen führen. An diesen Stellen juckt oder schmerzt es. „Langfristig kann auch Hautkrebs entstehen, wenn das Tier dafür disponiert ist“, berichtet die Medizinerin aus Thüringen. „Im schlimmsten Fall sind Amputationen nötig.“ Die Ärzte müssten dann beispielsweise die Ohren oder den Nasenspiegel entfernen.

Welche Tiere sind besonders gefährdet?

Betroffen sind vor allem Hunde und Katzen mit hellem Fell und Tiere, die nur wenig oder sehr kurze Haare haben. Jacob nennt Dalmatiner, Boxer und Beagle als Beispiele. Anfällig seien gerade auch weiße Katzen mit rosafarbenen Ohren. Bei Nacktkatzen oder -hunden ist die Haut der Sonnenstrahlung direkt ausgesetzt.

Wie kann Sonnenbrand bei Tieren vorgebeugt werden?

Für Haustiere, die für Sonnenbrand wenig anfällig sind, genügt es meist, sich mit ihnen an schattigen Plätzchen aufzuhalten. Für empfindlichere Schützlinge – und gerade auch für Freigängerkatzen, deren Wege nicht immer kontrolliert werden können – rät Tierärztin Jacob zu weitergehenden Vorkehrungen: Wasserfeste Sonnencremes mit Lichtschutzfaktor 30 oder zinkoxidhaltige Cremes können auf ungeschützte Hautstellen aufgetragen werden. Bei längeren Wanderungen mit Hunden beispielsweise im Gebirge empfiehlt die Expertin Shirts oder Kappen, die speziell für die Tiere im Handel erhältlich sind.

Gefährlich kann es werden, wenn die Sonne kräftig vom Himmel scheint und gleichzeitig ein angenehmes Lüftchen weht. Der Wind fühlt sich kühl an, während sich auf der Haut fast unbemerkt der Sonnenbrand entwickelt. „Das ist wie bei uns Menschen“, sagt Jacob und rät Tierbesitzern, darauf besonders zu achten. Sinnvoll sei es ohnehin, Gassirunden möglichst in die frühen Morgen- und in die Abendstunden zu verlegen.

Quelle: MDR THÜRINGEN

Wir bilden uns für sie weiter!

Deshalb wird es leider vom 25. – 28. Juli 2019 keine tierärztliche Sprechstunde geben. Medikamente und Futter können wie gewohnt während der Sprechzeiten gekauft werden.

Mit herzlichen Grüßen,

Ihre Kleintierpraxis Dr. Jacob

Urlaubszeit mit Haustieren – was man beachten sollte

Es beginnt die Zeit der großen Ferien und Urlaube und viele haben bereits eine Reise gebucht und bereiten sich auf ihre Auszeit vor. Dabei ist es sicher mindestens genauso aufwendig für seine Haustiere zu dieser Zeit zu sorgen, wie für sich selbst alles zu organisieren. Dabei muss man sich bereits zu Beginn entscheiden, ob das eigene Haustier die Reise in den Urlaub mit antritt, oder eben nicht.

Für all diejenigen, die Ihre Tiere mit in den Urlaub nehmen wollen und können, stehen einige Vorbereitungen an. Grundsätzlich sollte man sich über die Einreisebestimmungen des Ziellandes im Klaren sein. Vor allem, wenn Drittländer bereist oder allein schon durchfahren werden, kann es notwendig sein schon Wochen vorher Untersuchungen durchführen zu lassen. Über die genauen Einreisebestimmungen informiert die Webseite www.petsontour.de, im Zweifelsfall kann man genauere Informationen auch auf den Internetseiten der Auswärtigen Ämter der jeweiligen Länder erfragen.

Für eine Reise durch die EU sind die Reisebestimmungen vergleichsweise einfach und überschaubar. In allen Ländern wird ein gültiger EU-Heimtierpass und eine gültige Tollwutimpfung gefordert. Manche Länder verlangen zusätzlich eine kurz vor Abreise durchgeführte Wurmkur. Sollten Sie sich unsicher sein, machen Sie einen Termin in unserer Praxis und wir checken Ihre Unterlagen auf Vollständigkeit. Beachten Sie bitte, diesen Termin mit entsprechend Vorlauf zu planen, falls Unterlagen, Untersuchungen oder Impfungen fehlen sollten. Im Allgemeinen empfehlen wir folgende Zeitrahmen:

Reisen in der EU -> spätestens 3 Wochen vor Abreise

Reisen in Drittländer -> spätestens 12 Wochen vor Abreise

Des Weiteren ist es wichtig den Transport gut vorzubereiten. Vor allem längere Flug-, Auto-, Schiffs-, oder Bahnreisen verlangen zum Teil einiges an Vorbereitung für den Tierhalter ab. Während man mit seinem Hund unproblematisch an einer Raststätte halten kann, um ihn sich lösen zu lassen, wird das Ganze mit Katzen schon schwieriger. Hierfür sollte man auf längeren Reisen mobile Katzenklos einplanen und seine Katze auch entsprechend daran gewöhnen. Gerade bei warmen Temperaturen ist es außerdem wichtig darauf zu achten, dass die Tiere ausreichend Wasser zur Verfügung haben und dieses auch trinken. Tiere, die extrem gestresst sind, weil sie lange Reisen und Transportboxen nicht gewohnt sind, können schnell die Futter- und Wasseraufnahme verweigern. Daher ist es wichtig die Tiere gut vorzubereiten und eventuell auf einem kleinen Ausflug zu üben.

Sollten Sie ihr Tier nicht mitnehmen können, müssen Sie rechtzeitig eine Betreuung daheim organisieren. Vor allem zur Ferienzeit sind viele Tierpensionen und Tiersitter sehr schnell ausgebucht. Ob sie ihr Tier privat zu Hause versorgen lassen, oder es in eine Tierpension geben, hängt sehr vom Charakter des Tieres ab. Beachten Sie jedoch auch hier, dass Tierpensionen häufig einen gültigen Impfschutz gegen die gängigen Infektionskrankheiten, sowie eine aktuelle Entwurmung und bestehende Flohprophylaxe fordern. All dies sollte rechtzeitig vorbereitet werden, damit später keine bösen Überraschungen auf Sie zukommen.

Sollten Sie unsicher sein, lassen Sie sich bei uns einen Termin geben und wir beraten Sie welche Unterbringung für ihr Tier am sinnvollsten erscheint.

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